Dienstag, 07.11.2006
Warum suchen Leute nach Gilberto Hemden?
Seit einigen Tagen haben immer mehr Internetnutzer den Weg auf dieses Blog über den Begriff "Gilberto" oder "Gilberto Hemden" gefunden.Ich habe die ganze Zeit überlegt warum? Wegen dieses Blogeintrags kann es nicht nur gewesen sein, dachte ich mir.
Die Lösung, warum Gilberto Hemden so beliebt sind, habe ich bei Anobella gefunden.
Diese hat auf einen Artikel bei n-tv verwiesen! In dem steht, dass Gilberto Hemden, die es bei Peek & Cloppenburg gibt, für 20,00 ? die besten Hemden sind.
Die Hemden sind gut, aber beschissen zu bügeln! Echt, ich bügele meine Hemden selber und die sind echt nicht die wahre Freude. Ich empfehle an dieser Stelle: Jacques Britt-Hemden. Die gibt es natürlich auch bei eBay.
von Mainbube um # 21:14 in Dies und Das
Kommentare
Stefan Seidel am 08.06.2007 - 18:26
Ok, Scherz in die Ecke, aber genau diese "Gilberto-Hemden" nehmen es in Stoffqualität, Verarbeitung und Pflege locker mit diesen hochpreisigen "Edelkutten" von wem auch immer auf. Der tatsächliche Unterschied besteht im Preis, während ein "Gilberto-Hemd" für 20? zu haben ist, kann man für vergleichbare Zwirns, u.a. auch Britt, locker das Doppelte auf den Tisch legen!
Aber was solls, wer keinen Strom auf dem Eisen hat, der muß eben tiefer in die Tasche greifen, gelle?
Und warum ist das Angebot von "Gilberto-Hemden" bei Ebay so gering? Ganz einfach, weil man diese Hemden behält!
Niko am 11.01.2008 - 19:16
jenni am 21.07.2008 - 14:23
Sebastian am 11.01.2009 - 12:37
Priorität 1: Sehr gut aussehen.
Priorität 2: In jedem Fall bügelfrei sind.
Priorität 3: Lange halten.
Priorität 4: Einen angenehmen Tragekomfort bieten.
In der Regel reicht es aus, wenn man bügelleichte Hemden direkt nach der Maschinenwäsche auf den Bügel hängt, an den Seiten glattzieht und so trocknen lässt. Bei einigen Hemden muss man mit 2-3 Sprühern Faltenglattspray nachhelfen. Bei meinem einen Gilberto Hemd geht das aber nur bedingt gut und ich muss samstags immer nachbügeln. Aus Faulheit greife ich deshalb immer seltener zu dem Gilberto Hemd. Dann bezahle ich lieber 10-20 € mehr für ein bügelfreies Hemd. Die teureren Hemden sehen zudem noch besser aus (das wurde bei StiWa nicht bewertet).
Ich kaufe mir alle 2 Jahre 2-3 Hemden, da kommt es doch auf die 10-20 € wirklich nicht an. Wenn jemand sehr viel Zeit hat, kann er meinetwegen jeden Samstag 2 Stunden bügeln. Ich habe nur wenig Zeit und sehe nicht ein, weshalb das notwendig sein sollte. Würde ich die Zeit, die ich zum Bügeln aufbringe, im Büro verbringen und die Überstunden geltend machen, könnte ich mir jede Woche ein neues Hemd kaufen.
Bei der Haltbarkeit war Gilberto (insgesamt 2,3) im Übrigen nur Mittelmaß. Hugo Boss (insgesamt 2,9) erhielt als einzige Marke die Note "gut" bei der Haltbarkeit. Bei Boss wäre angeblich dafür der Tragekomfort nur durchschnitt. So etwas kann man ja beim Hemdenkauf vor Ort direkt herausfinden. Da kann StiWa meinetwegen sonst was getestet haben, für mich muss es angenehm sein! Die Boss Hemden sind halt etwas schmaler geschnitten, vielleicht hatten da einige Probleme...
Aldi Nord, Karstadt, Bugatti, Olymp und Seidensticker waren bei der Haltbarkeit mangelhaft. Trotzdem bin ich mit meinen Olymp Hemden sehr zufrieden. Die schlechten Noten bei der Haltbarkeit kamen bei fast allen Hemden deshalb zustande, da der Kragen nach nur 30 Waschgängen verschlissen wäre. Bei meinen Olymp Hemden passiert das aber nicht. Ich schlage bei allen meinen Hemden immer den Kragen und die Ärmel um, ehe ich sie in die Waschmaschine werfe.
Fazit:
Am besten gefallen mir meine Hugo Boss Hemden.
+ Die sehen klasse aus (man kommt damit auch zu 100% in jede Disco der Welt)
+ halten am längsten
+ müssen weder gebügelt noch glattgesprayt werden
+ und sind Bei Ebay zu einigermaßen vernünftigen Preisen erhältlich, sollte jemand keine 69 € investieren wollen.
Sebastian am 12.01.2009 - 20:56
Natürlich erwarte ich nicht, dass sich eine weibliche Kraft um meine Hemden kümmert. Wenn in einer Beziehung beide ganztags arbeiten gehen, sollte auch die Hausarbeit gleichmäßig aufgeteilt werden. Ich verstehe die Frauen nicht, die dann am Abend noch alles alleine machen, während er mit dem Bier in der Hand seinen Saufkumpanen erzählt, er würde seiner Frau niemals schwere körperliche Arbeit zumuten, da solche Aufgaben nur echte Männer bewältigen könnten… hallo??
Andererseits verstehe ich Männer nicht, die den ganzen Tag arbeiten gehen, während Sie den ganzen Tag faul rumhockt und shoppen geht. Er kommt meist gar nicht zum Geld ausgeben und hat daran auch weniger Interesse (außer beim Autokauf). Er geht fast nur für sie arbeiten. Diese Frauen haben überhaupt keine Vorstellung davon, was es heißt, arbeiten zu gehen und beruflichen Stress aushalten zu müssen. Sie Frauen überschätzen dann oft die Hausarbeit und sind schon fertig, wenn sie die Waschmaschine eingeräumt haben. Um sich emanzipiert zu fühlen, verlangen sie dann noch von ihrem Mann, dass er gefälligst ein wenig mithilft und abends auch mal bügelt… hallo??
Früher war die Hausarbeit noch wesentlich anstrengender, wie ich von meiner Uroma erfahren habe. Da musste die Wäsche noch mit der Hand ausgewrungen werden. Das dauerte den ganzen Tag. Außerdem gab es damals noch große Gärten und Tiere… etc. Heute wirft man alles in die Wasch- und Spülmaschine, putzt/saugt 1x die Woche ca. 1 Stunde durch und gut! Wenn Kinder in der Beziehung vorkommen, ist das was anderes. Heute gibt es aber die klassischen Großfamilien mit 7 Kindern kaum noch.
Männer stehen heute immer noch unter einem wesentlich höheren Leistungsdruck. Für einen Mann ist es kaum möglich, über eine Heirat gesellschaftlich aufzusteigen, da eine Ärztin, wie auch aus Studien hervorgeht, sich so gut wie nie mit einem Bauarbeiter einlassen würde. Umgekehrt funktioniert das aber noch ganz gut. Die gutaussehende Aldi-Verkäuferin schnappt sich einen von den sehr verunsicherten und orientierungslos gewordenen jungen Männern (Steuerberater, Jura-Student… etc.), er freut sich, dass sich endlich mal eine geile Tussi für ihn interessiert und sie führt ein sehr wohlhabendes und gut situiertes Leben. Frauen haben auch den arroganten Blick besser drauf, wenn sie aus dem BMW aussteigen. Männern ist der gesellschaftliche Status weniger wichtig (die kaufen den BMW wegen dem sportlichen Image und der PS Zahl). Beiden Geschlechtern ist dieses Verhalten nur bedingt bewusst. Die meisten Männer wollen (unbewusst) mit keiner wesentlich gebildeteren Frau ins Bett. Die Frauen hingegen haben damit weniger Probleme. Zu dem Thema gibt es sehr gute soziologische Studien.
Jetzt weichen wir ja ganz schön vom eigentlichen Thema ab. Natürlich sind die Fallbeispiele sehr klischeehaft beschrieben. Durch die überspitzte Darstellung können sich die meisten aber eher etwas unter den Beziehungsmodellen, die in der Praxis wohl nicht ganz so einspurig umgesetzt werden, vorstellen.
Zu Deiner Frage:
Ich würde mir niemals eine zickige, ungebildete, shoppende „weibliche Kraft“ nach Hause holen wollen, da ich aus Erfahrung weiß, wie gering der Aufwand im Haushalt ist. Ich mag Frauen, die nicht von mir abhängig sind und mit beiden Beinen im Leben stehen.
Mainbube am 12.01.2009 - 21:37
Frauen die mit beiden Beinen im Leben stehen sind mir auch wesentlich lieber, die haben einen eigenen Kopf und lassen nicht mit sich machen was man(n) will.